Freifunk-Gateway aufsetzen/http: Unterschied zwischen den Versionen

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== http ==
= http =
 
== Funktion ==
Es wird ein http Server benötigt, der auf Port 2342 das Hoodfile ausliefert. Dies muss für jede Hood an dem Interface auf dem gleichen Port und unter fe80::1 erreichbar gemacht werden
Es wird ein http Server benötigt, der auf Port 2342 das Hoodfile ausliefert. Dies muss für jede Hood an dem Interface auf dem gleichen Port und unter fe80::1 erreichbar gemacht werden


'''<span style="color:red">Dieser Schritt sollte erst ausgeführt werden, wenn der Server im KeyXchange eingetragen ist. Sonst erhält man das Hoodfile einer falschen Hood (die richtige ist ja nicht eingetragen) und verteilt dieses u.U. weiter (= Bumm, nicht gut)! Auch ein manuelles Herunterladen ohne Cronjob hat diesen Effekt.</span>'''
'''<span style="color:red">Dieser Schritt sollte erst ausgeführt werden, wenn der Server im KeyXchange eingetragen ist. Sonst erhält man das Hoodfile einer falschen Hood (die richtige ist ja nicht eingetragen) und verteilt dieses u.U. weiter (= Bumm, nicht gut)! Auch ein manuelles Herunterladen ohne Cronjob hat diesen Effekt.</span>'''


== Konfiguration ==
Das aktuellste Hoodfile kann vom keyxchangev2 bezogen werden und '''muss''' regelmäßig (Cronjob, alle 5 Minuten) auf dem Gateway aktualisiert werden.
Das aktuellste Hoodfile kann vom keyxchangev2 bezogen werden und '''muss''' regelmäßig (Cronjob, alle 5 Minuten) auf dem Gateway aktualisiert werden.


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Mehr Details zum Hood file: [[Hood file]]
Mehr Details zum Hood file: [[Hood file]]


===Für mehrere Hoods===
=== Für mehrere Hoods ===
Man benötigt einen Webserver, der (für die gleiche Adresse) für verschiedene Interfaces verschiedene Dateien ausliefern kann.
Man benötigt einen Webserver, der (für die gleiche Adresse) für verschiedene Interfaces verschiedene Dateien ausliefern kann.


Am einfachsten ist das zu realisieren, indem man den Webserver auf mehreren Ports lauschen lässt und aus und Pakete vom jeweiligen batX Port 2342 auf den jeweiligen Port redirected.
Am einfachsten ist das zu realisieren, indem man den Webserver auf mehreren Ports lauschen lässt und aus und Pakete vom jeweiligen batX Port 2342 auf den jeweiligen Port redirected.


Beispiel '''nginx''':
==== Beispiel nginx ====
<pre>
<pre>
~# cat /etc/nginx/sites-enabled/nuernberg
~# cat /etc/nginx/sites-enabled/nuernberg
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Für weitere Hoods analog.
Für weitere Hoods analog.


Beispiel '''Apache''':
==== Beispiel Apache ====
<pre>
<pre>
~# cat /etc/apache2/ports.conf
~# cat /etc/apache2/ports.conf

Version vom 28. August 2018, 08:38 Uhr

http

Funktion

Es wird ein http Server benötigt, der auf Port 2342 das Hoodfile ausliefert. Dies muss für jede Hood an dem Interface auf dem gleichen Port und unter fe80::1 erreichbar gemacht werden

Dieser Schritt sollte erst ausgeführt werden, wenn der Server im KeyXchange eingetragen ist. Sonst erhält man das Hoodfile einer falschen Hood (die richtige ist ja nicht eingetragen) und verteilt dieses u.U. weiter (= Bumm, nicht gut)! Auch ein manuelles Herunterladen ohne Cronjob hat diesen Effekt.

Konfiguration

Das aktuellste Hoodfile kann vom keyxchangev2 bezogen werden und muss regelmäßig (Cronjob, alle 5 Minuten) auf dem Gateway aktualisiert werden.

Cronjob:

*/5 * * * * wget "http://keyserver.freifunk-franken.de/v2/index.php?lat=49.4814&long=10.966" -O /var/www/fuerth/keyxchangev2data


Achtung, da die Hoodfile auf allen Gateways exakt identisch sein muss, darf sie keinesfalls verändert werden (z.b. formatieren oder Zeichen hinzufügen o.ä.).

Die Router beziehen die Datei wechselseitig von verschiedenen Quellen (KeyXchange, Gateways, etc.). Unterscheidet sich die Checksumme, wird hier jeweils neu umkonfiguriert, was bei verschiedenen Files auf zwei GWs dann gerne mal alle 5 Minuten passiert und das Netz lokal kaputt macht.

Koordinaten und Pfad müssen für jede Hood angepasst werden: http://keyserver.freifunk-franken.de/v2/hoods.php

Mehr Details zum Hood file: Hood file

Für mehrere Hoods

Man benötigt einen Webserver, der (für die gleiche Adresse) für verschiedene Interfaces verschiedene Dateien ausliefern kann.

Am einfachsten ist das zu realisieren, indem man den Webserver auf mehreren Ports lauschen lässt und aus und Pakete vom jeweiligen batX Port 2342 auf den jeweiligen Port redirected.

Beispiel nginx

~# cat /etc/nginx/sites-enabled/nuernberg
server {
	listen [::]:2001;
	root /var/www/fuerth;
}

Für weitere Hoods analog.

Beispiel Apache

~# cat /etc/apache2/ports.conf
Listen 2001
Listen 2002
.
.

~# cat /etc/apache2/sites-available/bat.conf:
<VirtualHost *:2001>
        ServerAdmin webmaster@localhost
        DocumentRoot /var/www/fuerth
        ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}/error.log
        CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}/access.log combined
</VirtualHost>

<VirtualHost *:2002>
        ServerAdmin webmaster@localhost
        DocumentRoot /var/www/nuernberg
        ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}/error.log
        CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}/access.log combined
</VirtualHost>
.
.

~# a2ensite bat


Und dann braucht man noch die entsprechenden Redirects. Diese müssen entweder mit iptables-persistent reboot-safe gemacht werden oder irgendwie anders zuverlässig beim Serverstart eingetragen werden (z.B. an die batX interface-config anhängen)

ip6tables -t nat -A PREROUTING -i bat0 -p tcp -d fe80::1 --dport 2342 -j REDIRECT --to-port 2001
ip6tables -t nat -A PREROUTING -i bat1 -p tcp -d fe80::1 --dport 2342 -j REDIRECT --to-port 2002
ip6tables -t nat -A PREROUTING -i bat2 -p tcp -d fe80::1 --dport 2342 -j REDIRECT --to-port 2003

Bonus

Es kann noch in jedem Hood-Verzeichnis ein File "gateway" mit dem Servernamen (z.B. "fff-hof-gw3") liegen. So kann man beim Debuggen gleich sehen, welcher Server hier lauscht.