Stadtkonzept: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Freifunk Franken
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Ziel dieses Konzeptes ist es, ganze Teile von Städten flächendeckend mit WLAN zu versorgen. In einer ersten Phase wird der Fokus auf "Fußgängerzonen" und ähnlichen Bereichen liegen, grundsätzlich lässt sich dieses Konzept aber (mit Anpassungen) auf beliebige Stadtteile übertragen.
 
Ziel dieses Konzeptes ist es, ganze Teile von Städten flächendeckend mit WLAN zu versorgen. In einer ersten Phase wird der Fokus auf "Fußgängerzonen" und ähnlichen Bereichen liegen, grundsätzlich lässt sich dieses Konzept aber (mit Anpassungen) auf beliebige Stadtteile übertragen.
=Vorbereitung=
+
 
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= Vorbereitung =
  
 
== Auswahl des Gebietes ==
 
== Auswahl des Gebietes ==
je nach Stadt
+
Der Fokus sollte zuerst auf die Innenstadt mit ihrer zentralen Fußgängerzone und den stark frequentierten Plätzen gelegt werden. Auch sollten Anziehungspunkte für Besucher und Touristen abgedeckt werden, diese verwenden das Internet um Hintergrundinformationen zu Sehenswürdigkeiten und nahe gelegene Restaurants zu finden.
  
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Auch an Durchgangsstationen wie dem Omnibusbahnhof oder den U-Bahnhaltestellen kann man durch das Anbieten von WLAN eine guten Eindruck bei Besuchern machen und ihnen eine angenehme Zeit bescheren, die sie wieder anlockt, das nächste Mal vielleicht zu einem längeren Aufenthalt.
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An Volksfest und Kirchweihplätzen sind rund um das Jahr viele Veranstaltungen, die großen Zahlen an Besuchern anlocken, daher sollten auch diese nicht vergessen werden.
  
 
== Routerdichte ==
 
== Routerdichte ==
Wenn die Router an einem Fenster zur Straße hin aufgestellt werden, sollte auf beiden Straßenseiten spätestens jedes X-te (?TODO?) Haus ein Router aufgestellt werden.
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Wenn die Router an einem Fenster zur Straße hin aufgestellt werden, sollte auf beiden Straßenseiten spätestens alle xxx? Meter ein Router aufgestellt werden um die gesamte Straße abzudecken.
  
 
==Partner==
 
==Partner==
In jeder Stadt müssen passende Partner ausgewählt werden. In Frage kommen dabei z.B.:
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In jeder Stadt müssen passende Partner gefunden werden. In Frage kommen dabei z.B.:
 
* Politik
 
* Politik
 
* Stadtverwaltung
 
* Stadtverwaltung
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* Presse
 
* Presse
  
==Zielgruppe==
+
== Zielgruppe ==
Dieses Kapitel beschreibt, wer einen FFF Router aufbauen könnte und warum.
+
Dieses Kapitel beschreibt, welche Interessensgruppen einen Freifunk-Router aufstellen wollen und warum.
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=== Restaurants und Kneipen ===
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Schon seit langem besteht bei vielen Gästen die Erwartungshaltung, freies Internet angeboten zu bekommen und einige Kneipen haben dafür auch schon proprietäre Lösungen installiert. Diese sind häufig teuer und benutzerfreundlich. Auch muss die Thekenkraft auf Nachfrage Passwörter herausgeben und ist somit gerade dann gebunden, wenn ein hohes Besucheraufkommen vorliegt.
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=== Hotels und Pensionen ===
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Diese haben in der Vergangenheit oft versucht einen sehr teuren Internetzugang anzubieten, so wie dies vorher mit dem Telefon geschah. Teilweise rücken sie davon ab und bieten kostenloses WLAN an um die Gäste zu binden. Freifunk nimmt ihnen den Aufwand ab, die Zugänge zu verwalten und befreit sie als Provider von der Störerhaftung. (Stichwort [https://de.wikipedia.org/wiki/Providerprivileg Providerprivileg]).
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=== Ladenbesitzer ===
 
=== Ladenbesitzer ===
aktiv Werbung sollte bei den Ladenbesitzern gemacht werden. Von einer attraktiven Innenstadt profitieren diese insbesondere. Diese habe daher ein Interesse an einem WLAN in der Innenstadt. Für diese sind die zu erwartenden Kosten normalerweise sehr gering. Diese wollen/können sich aber häufig nicht um technische Details oder handwerkliche Arbeiten kümmern, daher sollte ihnen dafür eine entsprechende Unterstützung angeboten werden.
+
Aktiv Werbung sollte bei den Ladenbesitzern gemacht werden. Von einer attraktiven Innenstadt profitieren insbesondere sie und haben daher ein Interesse an einem WLAN in der Innenstadt. Für sie sind die zu erwartenden Kosten normalerweise sehr gering. Allerdings wollen oder können sie sich aber häufig nicht um technische Details oder handwerkliche Arbeiten kümmern, daher sollte ihnen dafür eine entsprechende Unterstützung angeboten werden.
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Direkt daran hängen auch Vereine und Zusammenschlüsse der Ladenbesitzer.
  
 
=== Privatleute mit Internetanschluss ===
 
=== Privatleute mit Internetanschluss ===
Privatleute die FFF vor allem aus Idealismus unterstützen wollen. Der Vorteil bei Privatleuten ist, dass diese aus höheren Stockwerken funken und damit evtl. eine weitere Reichweite haben.
+
Privatleute unterstützen Freifunk vor allem aus Idealismus, manche auch um Gästen WLAN anbieten zu können, ohne diese ins eigene Heimnetz lassen zu müssen. Besonders bei Freunden von Kindern und Jugendlichen ist das der Fall.
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Der Vorteil bei Privatleuten ist, dass diese aus höheren Stockwerken funken und damit evtl. eine weitere Reichweite haben.
  
 
=== Privatleute ohne Internetanschluss ===
 
=== Privatleute ohne Internetanschluss ===
Wer FFF-Router ins Fenster stellt, kann seine Wohnung mit Internet versorgen. Insbesondere für finanziell schwache Zielgruppen (Studenten, Hartz IV-Empfänger etc.) sehr interessant.
+
Wer neben einem vorhandenem Freifunk-Router wohnt, und selbst eine Router ans Fenster stellt, kann seine Wohnung mit Internet versorgen. Insbesondere für finanziell schwache Zielgruppen (Studenten, Hartz IV-Empfänger etc.) ist dies interessant, von der Internetqualität allerdings ein deutliches Stück unter einem herkömmlichen DSL-Zugang.
Gleichzeitig vergrößern sie das MESH und die Reichweite von FFF.
+
 
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Gleichzeitig vergrößern sie das Netz und somit die Reichweite.
  
 
=== Kirchen ===
 
=== Kirchen ===
Besonders Interessant wegen den Türmen.
+
Kirchen sind - wie andere hohe Gebäude - wegen ihrer hohen Türmen besonders interessant. Allerdings sind Kirchenvorstände meist sehr konservativ eingestellt und lehnen den freien Zugang zum Internet teilweise ab.
  
 
=== Vereine ===
 
=== Vereine ===
Wie Privatleute mit oder ohne DSL.
+
Wie bei den Privatleute machen dies manche aus Idealismus und andere um die Mitglieder und Gäste mit Internet zu versorgen.
  
 
=== sonstiges Gewerbe ===
 
=== sonstiges Gewerbe ===
wie Geschäftsleute
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Freifunk als Gästenetz für:
Fff als "Gästenetz"
+
* Arztpraxen
* Arztpraxen  
 
 
* Anwälte
 
* Anwälte
* usw
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* usw.
  
==Werbung==
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== Werbung ==
 
=== Flyer ===
 
=== Flyer ===
 
Ein Flyer muss erstellt werden, der Ansprechpartner, Preise, Rechtssituation etc. enthält.
 
Ein Flyer muss erstellt werden, der Ansprechpartner, Preise, Rechtssituation etc. enthält.
  
===Infoveranstaltung===
+
=== Infoveranstaltung ===
 
Eine Infoveranstaltung bzw. die Verbreitung der Idee bei diversen Veranstaltungen sollte geplant werden.
 
Eine Infoveranstaltung bzw. die Verbreitung der Idee bei diversen Veranstaltungen sollte geplant werden.
  
===Brief===
+
=== Brief ===
Ideal wäre ein Brief der Stadt, die für das Konzept Werbung machen (inklusive Flyer)
+
Ideal wäre ein Brief der Stadt, die für das Konzept Werbung machen (inklusive Flyer)
  
=== persönlich Vorsprechen ===
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=== Persönlich Vorsprechen ===
 
Insbesondere wenn es irgendwo noch entscheidende Lücken gibt, wäre es sinnvoll, an diesen Stellen Ladenbesitzer/Hausbewohner direkt anzusprechen.
 
Insbesondere wenn es irgendwo noch entscheidende Lücken gibt, wäre es sinnvoll, an diesen Stellen Ladenbesitzer/Hausbewohner direkt anzusprechen.
  
= Aufbau =  
+
= Aufbau =
 
== Router vorbereiten ==
 
== Router vorbereiten ==
Die Router werden vom Verein bestellt, geflasht.
+
Die Router werden vom Verein bestellt und vorbereitet (geflasht), dieser gibt sie mit einem geringen Aufschlag weiter.
  
 
== Router aufbauen ==
 
== Router aufbauen ==
=== Selbstaufbauer ===
+
=== Selbstaufsteller ===
Selbstaufbauer können die Router zum Selbstkostenpreis kaufen und selber aufbauen.
+
Selbstaufsteller können die Router zum Selbstkostenpreis kaufen und bei sich aufstellen. Das Anschließen ist genauso leicht, wie einen herkömmlichen WLAN-Router anzustecken.
 
Idealerweise bietet die Stadt eine Verkaufsstelle.
 
Idealerweise bietet die Stadt eine Verkaufsstelle.
  
=== Einfaches aufstellen ===
+
=== Aufstellen lassen ===
 
Ein einfaches Aufstellen kann vom Verein übernommen werden. D.h. wenn Strom, Standort und evtl. LAN vorbereitet ist, und nur das "einstecken" vorgenommen werden muss, kann an einem vom Verein vorgegebenen Tag diese Arbeit ohne Kosten für die Betreiber vorgenommen werden.
 
Ein einfaches Aufstellen kann vom Verein übernommen werden. D.h. wenn Strom, Standort und evtl. LAN vorbereitet ist, und nur das "einstecken" vorgenommen werden muss, kann an einem vom Verein vorgegebenen Tag diese Arbeit ohne Kosten für die Betreiber vorgenommen werden.
  
=== komplexes Aufstellen ===
+
=== Aufstellen lassen (komplex) ===
 
Bei Bedarf kann ein komplexeres Aufstellen übernommen werden. Die Abrechnung erfolgt dann nach Zeit und Materialbedarf. z.B. LAN-Kabel verlegen, Verlängerungskabel verlegen, an die Wand dübeln, ...
 
Bei Bedarf kann ein komplexeres Aufstellen übernommen werden. Die Abrechnung erfolgt dann nach Zeit und Materialbedarf. z.B. LAN-Kabel verlegen, Verlängerungskabel verlegen, an die Wand dübeln, ...
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Hierfür müssten die Betreiber zahlen.
  
 
== Infomaterial ==
 
== Infomaterial ==
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== Netmon ==  
 
== Netmon ==  
Die Registrierung im Netmon übernimmt nach Absprache der Betreiber oder der FFF-Suport.
+
Die Registrierung im Netmon übernimmt nach Absprache der Betreiber oder der Freifunk-Suport.
  
= Betrieb =  
+
= Betrieb =
==Support==
+
== Kosten ==
 +
Der Anschaffungspreis eines Routers bewegt sich zwischen 20 Euro für einfache Modelle für den Innenbereich und 100 Euro für bessere Modelle für den Außenbereich.
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 +
Für die laufenden Kosten fallen für die Stromrechnung etwa 5€ pro Jahr an. Darüber hinaus wäre es wünschenswert, wenn sich größere kommerzielle Nutzer wie Läden, Restaurants und Hotels an den Serverkosten beteiligen.
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 +
Ein stationärer Internetanschluss wird als vorhanden vorausgesetzt.
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== Support ==
 
Jeglicher Betreiber kann bei Bedarf Suport anfordern. Dieser wird entweder zeitgenau abgerechnet, alternativ kann auch ein Suportvertrag oder ein Suportkontingent der Stadt abgeschlossen werden.
 
Jeglicher Betreiber kann bei Bedarf Suport anfordern. Dieser wird entweder zeitgenau abgerechnet, alternativ kann auch ein Suportvertrag oder ein Suportkontingent der Stadt abgeschlossen werden.
  
==Server / Gateway==
+
== Server / Gateway ==
Die Server sollen erst mal weiterhin über Spenden finanziert werden
+
Die Server sollen erst mal weiterhin über Spenden finanziert werden.
  
 
== Werbeeffekt ==
 
== Werbeeffekt ==
Jeder Betreiber sollte einen Aufkleber bekommen, den er irgendwo öffentlich hinkleben kann, mit einem Text a la "hier können sie kostenlos surfen"
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Jeder Betreiber kann Aufkleber bekommen, den er irgendwo öffentlich hinkleben kann, mit einem Text a la "hier können sie kostenlos surfen".
  
 
= Kosten =  
 
= Kosten =  
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Der Verein schaut, dass "studentische Hilfskräfte" o.ä. zu üblichen Löhnen eingestellt werden. Wenn diese als 400-Euro-Jobs organisiert werden, dann wird etwa ein Stundenkostensatz von 20 Euro rauskommen. Diese Personen werden für einige der folgenden Punkte eingesetzt (da wo Personaleinsatz notwendig ist).
 
Der Verein schaut, dass "studentische Hilfskräfte" o.ä. zu üblichen Löhnen eingestellt werden. Wenn diese als 400-Euro-Jobs organisiert werden, dann wird etwa ein Stundenkostensatz von 20 Euro rauskommen. Diese Personen werden für einige der folgenden Punkte eingesetzt (da wo Personaleinsatz notwendig ist).
  
==Flyer==
+
== Flyer ==
Pro gewünschten Router rechnen wir gerade damit, dass X Flyer gebraucht werden. Idealerweise würden Flyerkosten von Politik etc. übernommen.
+
Flyer kosten nur 0,01€ pro Stück, das ist nicht nennenswert.
==Brief==
+
 
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== Brief ==
 
Idealerweise wird ein Werbebrief von der Stadt verschickt und auch die Kosten übernommen.
 
Idealerweise wird ein Werbebrief von der Stadt verschickt und auch die Kosten übernommen.
==direkte Ansprache ==
+
 
 +
== direkte Ansprache ==
 
keine Erfahrung wie viel da notwendig ist
 
keine Erfahrung wie viel da notwendig ist
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== Router ==
 
== Router ==
Die Router werden von den Betreibern bezahlt. Der Verein kauft diese in Sammelbestellungen und rundet den Preis dann auf, um Kosten/Aufwand für Flashen, einfaches Aufstellen, ... zu decken. (z.B. statt 16,50 werden 20.00 Euro verlangt.)
+
Die Router werden von den Betreibern bezahlt. Der Verein kauft diese in Sammelbestellungen und rundet den Preis dann auf, um Kosten/Aufwand für Flashen, einfaches Aufstellen, ... zu decken. (z.B. statt 17 werden 20 Euro verlangt.)
== komplexes Aufstellen ==
 
Hierfür müssten die Betreiber nach Zeit zahlen.
 
  
 
== Support ==
 
== Support ==
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===Stadt===
 
===Stadt===
 
Für Werbung und andere Vorbereitungskosten müsste die Stadt mit Kosten in Höhe von xxx Rechnen
 
Für Werbung und andere Vorbereitungskosten müsste die Stadt mit Kosten in Höhe von xxx Rechnen
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=== Betreiber ===
 
=== Betreiber ===
 
Für den Aufbau muss der Betreiber mit Kosten in Höhe von 20 € (Minimallösung nur Router) bis hin zu beliebig hohen Beträgen rechnen.
 
Für den Aufbau muss der Betreiber mit Kosten in Höhe von 20 € (Minimallösung nur Router) bis hin zu beliebig hohen Beträgen rechnen.
  
Für den Betrieb muss man mit Stromkosten (<10€/Jahr) und optional Internet (je nach Vertrag) rechnen. Supportkosten je nach Absprache.
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Für den Betrieb muss man mit Stromkosten (5€/Jahr) und optional Internet (je nach Vertrag) rechnen. Supportkosten je nach Absprache.
  
 
Wird kein Support durch FFF in Anspruch genommen, fließen keine laufenden Kosten an FFF.
 
Wird kein Support durch FFF in Anspruch genommen, fließen keine laufenden Kosten an FFF.

Version vom 8. Mai 2015, 20:46 Uhr

Ziel dieses Konzeptes ist es, ganze Teile von Städten flächendeckend mit WLAN zu versorgen. In einer ersten Phase wird der Fokus auf "Fußgängerzonen" und ähnlichen Bereichen liegen, grundsätzlich lässt sich dieses Konzept aber (mit Anpassungen) auf beliebige Stadtteile übertragen.

Vorbereitung

Auswahl des Gebietes

Der Fokus sollte zuerst auf die Innenstadt mit ihrer zentralen Fußgängerzone und den stark frequentierten Plätzen gelegt werden. Auch sollten Anziehungspunkte für Besucher und Touristen abgedeckt werden, diese verwenden das Internet um Hintergrundinformationen zu Sehenswürdigkeiten und nahe gelegene Restaurants zu finden.

Auch an Durchgangsstationen wie dem Omnibusbahnhof oder den U-Bahnhaltestellen kann man durch das Anbieten von WLAN eine guten Eindruck bei Besuchern machen und ihnen eine angenehme Zeit bescheren, die sie wieder anlockt, das nächste Mal vielleicht zu einem längeren Aufenthalt.

An Volksfest und Kirchweihplätzen sind rund um das Jahr viele Veranstaltungen, die großen Zahlen an Besuchern anlocken, daher sollten auch diese nicht vergessen werden.

Routerdichte

Wenn die Router an einem Fenster zur Straße hin aufgestellt werden, sollte auf beiden Straßenseiten spätestens alle xxx? Meter ein Router aufgestellt werden um die gesamte Straße abzudecken.

Partner

In jeder Stadt müssen passende Partner gefunden werden. In Frage kommen dabei z.B.:

  • Politik
  • Stadtverwaltung
  • Universität
  • Gewerbeverbände
  • Marketingvereine
  • Technisch interessierte Vereine
  • Presse

Zielgruppe

Dieses Kapitel beschreibt, welche Interessensgruppen einen Freifunk-Router aufstellen wollen und warum.

Restaurants und Kneipen

Schon seit langem besteht bei vielen Gästen die Erwartungshaltung, freies Internet angeboten zu bekommen und einige Kneipen haben dafür auch schon proprietäre Lösungen installiert. Diese sind häufig teuer und benutzerfreundlich. Auch muss die Thekenkraft auf Nachfrage Passwörter herausgeben und ist somit gerade dann gebunden, wenn ein hohes Besucheraufkommen vorliegt.

Hotels und Pensionen

Diese haben in der Vergangenheit oft versucht einen sehr teuren Internetzugang anzubieten, so wie dies vorher mit dem Telefon geschah. Teilweise rücken sie davon ab und bieten kostenloses WLAN an um die Gäste zu binden. Freifunk nimmt ihnen den Aufwand ab, die Zugänge zu verwalten und befreit sie als Provider von der Störerhaftung. (Stichwort Providerprivileg).

Ladenbesitzer

Aktiv Werbung sollte bei den Ladenbesitzern gemacht werden. Von einer attraktiven Innenstadt profitieren insbesondere sie und haben daher ein Interesse an einem WLAN in der Innenstadt. Für sie sind die zu erwartenden Kosten normalerweise sehr gering. Allerdings wollen oder können sie sich aber häufig nicht um technische Details oder handwerkliche Arbeiten kümmern, daher sollte ihnen dafür eine entsprechende Unterstützung angeboten werden.

Direkt daran hängen auch Vereine und Zusammenschlüsse der Ladenbesitzer.

Privatleute mit Internetanschluss

Privatleute unterstützen Freifunk vor allem aus Idealismus, manche auch um Gästen WLAN anbieten zu können, ohne diese ins eigene Heimnetz lassen zu müssen. Besonders bei Freunden von Kindern und Jugendlichen ist das der Fall.

Der Vorteil bei Privatleuten ist, dass diese aus höheren Stockwerken funken und damit evtl. eine weitere Reichweite haben.

Privatleute ohne Internetanschluss

Wer neben einem vorhandenem Freifunk-Router wohnt, und selbst eine Router ans Fenster stellt, kann seine Wohnung mit Internet versorgen. Insbesondere für finanziell schwache Zielgruppen (Studenten, Hartz IV-Empfänger etc.) ist dies interessant, von der Internetqualität allerdings ein deutliches Stück unter einem herkömmlichen DSL-Zugang.

Gleichzeitig vergrößern sie das Netz und somit die Reichweite.

Kirchen

Kirchen sind - wie andere hohe Gebäude - wegen ihrer hohen Türmen besonders interessant. Allerdings sind Kirchenvorstände meist sehr konservativ eingestellt und lehnen den freien Zugang zum Internet teilweise ab.

Vereine

Wie bei den Privatleute machen dies manche aus Idealismus und andere um die Mitglieder und Gäste mit Internet zu versorgen.

sonstiges Gewerbe

Freifunk als Gästenetz für:

  • Arztpraxen
  • Anwälte
  • usw.

Werbung

Flyer

Ein Flyer muss erstellt werden, der Ansprechpartner, Preise, Rechtssituation etc. enthält.

Infoveranstaltung

Eine Infoveranstaltung bzw. die Verbreitung der Idee bei diversen Veranstaltungen sollte geplant werden.

Brief

Ideal wäre ein Brief der Stadt, die für das Konzept Werbung machen (inklusive Flyer).ö

Persönlich Vorsprechen

Insbesondere wenn es irgendwo noch entscheidende Lücken gibt, wäre es sinnvoll, an diesen Stellen Ladenbesitzer/Hausbewohner direkt anzusprechen.

Aufbau

Router vorbereiten

Die Router werden vom Verein bestellt und vorbereitet (geflasht), dieser gibt sie mit einem geringen Aufschlag weiter.

Router aufbauen

Selbstaufsteller

Selbstaufsteller können die Router zum Selbstkostenpreis kaufen und bei sich aufstellen. Das Anschließen ist genauso leicht, wie einen herkömmlichen WLAN-Router anzustecken. Idealerweise bietet die Stadt eine Verkaufsstelle.

Aufstellen lassen

Ein einfaches Aufstellen kann vom Verein übernommen werden. D.h. wenn Strom, Standort und evtl. LAN vorbereitet ist, und nur das "einstecken" vorgenommen werden muss, kann an einem vom Verein vorgegebenen Tag diese Arbeit ohne Kosten für die Betreiber vorgenommen werden.

Aufstellen lassen (komplex)

Bei Bedarf kann ein komplexeres Aufstellen übernommen werden. Die Abrechnung erfolgt dann nach Zeit und Materialbedarf. z.B. LAN-Kabel verlegen, Verlängerungskabel verlegen, an die Wand dübeln, ...

Hierfür müssten die Betreiber zahlen.

Infomaterial

Eine Aufbauanleitung, inklusive Kontaktadressen, sollte jedem Betreiber mitgegeben werden.

Netmon

Die Registrierung im Netmon übernimmt nach Absprache der Betreiber oder der Freifunk-Suport.

Betrieb

Kosten

Der Anschaffungspreis eines Routers bewegt sich zwischen 20 Euro für einfache Modelle für den Innenbereich und 100 Euro für bessere Modelle für den Außenbereich.

Für die laufenden Kosten fallen für die Stromrechnung etwa 5€ pro Jahr an. Darüber hinaus wäre es wünschenswert, wenn sich größere kommerzielle Nutzer wie Läden, Restaurants und Hotels an den Serverkosten beteiligen.

Ein stationärer Internetanschluss wird als vorhanden vorausgesetzt.

Support

Jeglicher Betreiber kann bei Bedarf Suport anfordern. Dieser wird entweder zeitgenau abgerechnet, alternativ kann auch ein Suportvertrag oder ein Suportkontingent der Stadt abgeschlossen werden.

Server / Gateway

Die Server sollen erst mal weiterhin über Spenden finanziert werden.

Werbeeffekt

Jeder Betreiber kann Aufkleber bekommen, den er irgendwo öffentlich hinkleben kann, mit einem Text a la "hier können sie kostenlos surfen".

Kosten

Personal

Der Verein schaut, dass "studentische Hilfskräfte" o.ä. zu üblichen Löhnen eingestellt werden. Wenn diese als 400-Euro-Jobs organisiert werden, dann wird etwa ein Stundenkostensatz von 20 Euro rauskommen. Diese Personen werden für einige der folgenden Punkte eingesetzt (da wo Personaleinsatz notwendig ist).

Flyer

Flyer kosten nur 0,01€ pro Stück, das ist nicht nennenswert.

Brief

Idealerweise wird ein Werbebrief von der Stadt verschickt und auch die Kosten übernommen.

direkte Ansprache

keine Erfahrung wie viel da notwendig ist

Router

Die Router werden von den Betreibern bezahlt. Der Verein kauft diese in Sammelbestellungen und rundet den Preis dann auf, um Kosten/Aufwand für Flashen, einfaches Aufstellen, ... zu decken. (z.B. statt 17 werden 20 Euro verlangt.)

Support

V1

Der Betreiber, der Support in Anspruch nimmt, zahlt diesen nach Aufwand.

V2

Jeder Betreiber kann einen Supportvertrag abschließen

V3

Die Stadt kauft ein Support-Kontingent. Für die Betreiber ist der Support damit kostenfrei.

Server

Werden durch Spenden finanziert.

Zusammenfassung der Kosten

Stadt

Für Werbung und andere Vorbereitungskosten müsste die Stadt mit Kosten in Höhe von xxx Rechnen

Betreiber

Für den Aufbau muss der Betreiber mit Kosten in Höhe von 20 € (Minimallösung nur Router) bis hin zu beliebig hohen Beträgen rechnen.

Für den Betrieb muss man mit Stromkosten (5€/Jahr) und optional Internet (je nach Vertrag) rechnen. Supportkosten je nach Absprache.

Wird kein Support durch FFF in Anspruch genommen, fließen keine laufenden Kosten an FFF.

FFF

Betrieb der Server. Zeit - Ehrenamtliche Aufgaben in der Vorbereitung

  • Gespräche
  • Vorträge
  • Router Flashen
  • ...

Links/Verweise/Referenzen

Umsetzung in anderen Städten

TODO