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Für ältere Versionen (vor 20160213-beta) hier gucken.

Firmware-Installation

Diese Anleitung ist ab der Firmware Version 20160213-beta gültig!

Aktuell ist die Version 20181202: https://dev.freifunk-franken.de/firmware/current/

Router Firmware 20181202
Hersteller Modell, ggf. Version Factory Upgrade Bemerkung
GL.iNet GL-AR150 Download
TP-Link Archer C7 v2 Download Download
Archer C7 v2 EU Download
Archer C7 v2 US Download
Archer C25 v1 Download Download
Archer C60 v1 alternative Firmware verfügbar
Archer C60 v2
CPE210/CPE220 v1 Download Download
CPE210 v2 alternative Firmware verfügbar
CPE210 v3
CPE510/CPE520 Download Download
TL-MR3020 v1 Download Download
TL-WA850RE v1 Download Download
TL-WA860RE v1 Download Download
TL-WA901ND v2 Download Download
TL-WDR3500 v1 Download Download
TL-WDR3600 v1 Download Download
TL-WDR4300 v1 Download Download
TL-WDR4310 v1 Download Download
TL-WDR4900 v1 Download Download
TL-WR740N v4 Download Download
TL-WR741ND v2 Download Download
TL-WR741ND v4 Download Download
TL-WR841N/ND v7 Download Download
TL-WR841N/ND v8 Download Download
TL-WR841N/ND v9 Download Download
TL-WR841N/ND v10 Download Download
TL-WR841N/ND v11 Download Download
TL-WR841N/ND v11 EU Download
TL-WR841N/ND v11 US Download
TL-WR841N/ND v12 Download Download
TL-WR841N/ND v12 EU Download
TL-WR841N/ND v12 US Download
TL-WR842ND v2 Download Download
TL-WR1043N/ND v1 Download Download
TL-WR1043N/ND v2 Download Download
TL-WR1043N/ND v3 Download Download
TL-WR1043N/ND v4 Download Download
TL-WR1043N v5 Download Download
Ubiquiti
Networks
UniFi AP Download Download

Adrian Schmutzler stellt alternative Firmwares auf seiner Seite zur Verfügung: https://freifunk.jubt.org/fff-firmware.php

Eine Anleitung, wie die aktuelle Firmware gebaut wird oder an der Entwicklung teilgenommen werden kann, gibt es hier.

Installationsanleitung für Erstinstallation

Der wichtigste Hinweis zuerst

Einen Freifunk-Router stellt man nicht einfach hin und überlässt ihn sich selbst (Wie es eigentlich für sämtliche am Internet angeschlossene Geräte gilt, wenn es auch oft genug nicht beachtet wird). Sondern man übernimmt langfristig Verantwortung, v.a. was regelmäßige Updates und Übernahme größerer Änderungen im Netzwerk angeht. Diese werden mit hinreichend großem Vorlauf angekündigt. Wenn diese trotzdem nicht beachtet werden läuft man Gefahr, dass der Router irgendwann nicht mehr funktioniert oder, wenn er Störungen im Netz produziert, gesperrt wird. Das gilt gerade auch für Freifunk-Router, wo eigene Modifikationen (die wir explizit unterstützen, solange sie das Netz nicht stören und kompatibel zu unseren Netz sind) vorgenommen wurden.

Der Routeraufsteller/Betreiber ist für seinen Router verantwortlich. Dies gilt auch für die Einstellungen wie z.b. Sendeleistung.

Auch sollte man zumindest grundlegendes Interesse an der Technik mitbringen. Aber keine Panik: Freifunk-Router sind im Allgemeinen sehr pflegeleicht.

Das PicoPeeringAgreement solltest du auch schon mal gelesen haben.

Lieferinhalt (WR841ND)

für die Modelle TP-Link WR841N(D) und TP-Link WR1043N(D)

Bitte beachte die Reihenfolge

  1. Melde dich für Informationen, Hilfe und Kontakt zur Community bei unserer Mailingliste an.
  2. Router flashen (= Firmware installieren).
  3. Router konfigurieren.

Auspacken

  • Router (1) auspacken, Teile auf Vollständigkeit überprüfen.
  • Falls die Antenne (2) noch nicht angeschlossen ist, schraubt man diese jetzt an.
  • Das Netzteil (3) für die Stromversorgung des Routers und das LAN-Kabel (4) braucht man später.
    • Es sollte immer das original Netzteil verwendet werden, um Probleme während dem Flashen zu vermeiden.

Firmware (Erst-)Installation

Router Rückseite
  • Hier eine Liste der Routertypen, welche für die Freifunk-Franken-Firmware geeignet sind.
  • Herauszufinden, welche Firmware man braucht, ist ganz einfach: der Routertyp (1) und die Hardwareversion (2) stehen auf der Unterseite des Routers. Dabei unbedingt den richtigen Typ und die richtige Hardware-Version wählen!
  • Die passende aktuelle Firmware herunterladen. Ggf. muss der Dateiname gekürzt werden, manche Router verweigern das Flashen der Firmware aus der Herstellersoftware, wenn der Dateiname zu lang ist.
    • Die Factory-Version ist zu verwenden, wenn von der Herstellersoftware geflasht wird.
    • Die Sysupgrade-Version braucht man, wenn von einem bereits installierten OpenWRT (bzw. Freifunk-Firwmare) geflasht wird.
gelbe Buchse
  • Den LAN-Anschluss am Computer z.B. mit dem beiliegenden Patchkabel mit einem der gelben LAN-Anschüsse des neuen Routers verbinden. Darauf achten, dass einer der beiden vom blauen Port am weitesten entfernten Ports verwendet wird.
  • Den Router an Strom anschließen und einschalten.
  • Warten, bis der eigene Computer eine gültige IP-Adresse bekommen hat. (Falls dies nicht klappt, den Rechner neu starten und prüfen, ob die IP-Adresse automatisch vom Router bezogen wurde.)
  • Mit dem Browser im Webinterface des Routers einloggen. Nutzername und Passwort stehen auf der Unterseite des Routers; normalerweise funktioniert: http://admin:admin@192.168.0.1
Firmware-Update
  • Unter dem Menüpunkt "System Tools" –> "Firmware Upgrade" die vorher heruntergeladene Firmware zum Gerät schicken. Achtung! Unter Umständen muss der Dateiname gekürzt werden, wenn die Software das Flashen verweigert.
  • Geduldig warten, bis der Router neu startet (max. 4 Minuten) Während die Installation läuft, darf der Stecker und das Netzwerk-Kabel nicht abgezogen werden.
  • Jetzt muss man sich neu mit dem Router verbinden. Dafür müssen die beiden am weitesten vom blauen Anschluss entfernten Ports verwendet werden! Der WAN Anschluss (blau) sollte dabei noch nicht mit dem Internet verbunden sein, damit man zuerst ein Passwort setzen kann!
  • Auf diese Seite gehen: https://[fdff::1] und die Sicherheitswarnung ignorieren: "Diese Verbindung ist nicht sicher" SEC_ERROR_UNKNOWN_ISSUER
    • Achtung: Sicherheitswarnungen dürfen nur ignoriert werden, wenn man genau weiß, was man tut. In diesem Fall hat der Router kein von einer CA signiertes Zertifikat für die Adresse, daher wird ein selbstsigniertes Zertifikat verwendet.
  • Falls die Seite nicht aufgerufen werden kann, gibt es noch mehr Möglichkeiten.
  • Es kommt das Login der Weboberfläche. Benutzer: root Passwort: ffol
  • Das Standardpasswort des Routers gleich ändern und aufschreiben z.B. mit einem Stift auf dem Router. Siehe auch: Neues Passwort setzen.
  • Unter Einstellungen den Standort eingeben. Der Standort sollte möglichst genau angegeben werden
  • Eine Kontaktmöglichkeit ist nach dem PPA Pflicht um ein Freifunknetz zu betreiben. Im Router kann dazu eine E-Mail Adresse hinterlegt werden.

Somit kann so im FFF Monitoring der Router deinem Account zugeordnet werden. Dazu dort mit der gleichen Mailadresse registrieren.

  • Den Router neustarten.
  • Fertig!

Konfigurieren über das Webinterface

Folge der Anleitung für Zugriff auf das Webinterface. (Vor der Firmware Version 20160213-beta wurde Netmon zum konfigurieren benötigt, dies ist seither nicht mehr erforderlich).

Wichtig:
Der Ortseintrag im Webinterface ist für die korrekte Funktion des Freifunknetzes von hoher Bedeutung. Das Freifunk-Franken Netz ist in verschiedene Hoods segmentiert (Vgl. Portal:Netz). Ein in die falsche Hood oder ein nicht eingetragener Router, der mit anderen Routern mesht, umgeht die beabsichtigte Segmentierung und verbindet die jeweiligen Hoods auf Level 2 Ebene miteinander, wo lediglich ein Level 3 Routing stattfinden sollte.

Dies ist die momentan häufigste Ursache für Schwierigkeiten und Performance-Defizite im Freifunk Netz.

Wer seinen Standort nicht bekannt geben möchte, möge ihn im Webinterface in der gleichen Hood, in welche der Router seinen tatsächlichen Standort hat, an einem beliebigen anderen Ort platzieren.

Die Aufteilung der Hoods kann man in der Monitoring-Map sehen, indem man im Overlay (rechte obere Ecke) die Checkbox "Hoods" aktiviert.

Die richtige Angabe des tatsächlichen Standorts erachten wir selbstverständlich für vorteilhafter, u.a. weil dies das Finden von Mesh-Partnern erleichtert. Wer keinen Standort angeben möchte, möge sich einen beliebigen innerhalb derselben Hood aussuchen.

Inbetriebname

Meshverbindung

Hat sich der Router schon mit einen Nachbarrouter vermesht, ist er direkt in Betrieb und vergrößert von nun an das Freifunknetz.

VPN-Verbindung

Ist kein weiterer Freifunkrouter in Reichweite, kann der Router auch über den blauen WAN Port mit dem Internet verbunden werden. Es wird dann eine VPN Verbindung über das Internet zu unseren Gatewayservern aufgebaut, und der Router ist nach einiger Zeit (5-30 Minuten) per VPN mit dem Freifunknetz verbunden.

Es sollte pro Internetuplink nur ein Router eine VPN Verbindung aufbauen. Werden an einen Standort mit einen Internetuplink mehrer Router betrieben, so sollten alle weiteren Router per B.A.T.M.A.N. miteinander verbunden werden. Der stärkste Router sollte an den Internetuplink angebunden werden.

B.A.T.M.A.N.-Ports

Die B.A.T.M.A.N.-Ports dürfen auch an einen Switch sternförmig zusammen geschlossen werden. Es sollte allerdings vermieden werden, an einen Switch ein normales Netzwerk und B.A.T.M.A.N. gleichzeitig zu betreiben, da dies zu unvorhersehbaren Ereignissen führen kann. Sollte dennoch gewünscht werden, über ein Kabel oder an einen Switch mehrere Netzwerke mit B.A.T.M.A.N. zu verwenden, so sollten die Netze in getrennte VLANs geführt werden. Eine Grundlegende Anleitung zu VLANs ist hier zu finden, allerdings in einem anderen Zusammenhang.

Natürlich verbinden sich die Router auch per Funk miteinander, wo immer es möglich ist sollte aber aus Geschwindigkeitsgründen ein Kabel verwendet werden. Für weitere Strecken sollten 5GHz Richtfunkverbindungen verwendet werden, Infos dazu hier.

Firmware-Update

Versionierung

Beim Techniktreffen vom 06.02.2016 wurde ein neues Versionierungsschema beschlossen. Am 10.02.2016 wurden noch einige Details geklärt.

Begründung

Wir haben leider nicht die Men-Power um immer sicherzustellen, dass die Kompatibilität nach einem Release noch oder eben nicht mehr vorhanden ist. Dadurch ist der Interpretationsspielraum bei regulären Versionsnummern sehr hoch. Um diesen Spielraum abzuschaffen, steigen wir auf das Datumsschema um.

Schema

Die Versionsnummer orientiert sich grundsätzlich am Commit-Datum des letzten Commits. Auf diesen Commit wird dann entsprechend das Git-Tag gesetzt. Daraus ergibt sich folgendes Schema:

Build ohne release Tag: YYYYMMDD-[Anzahl commits seit vorherigem Release]-[Commit-ID]
Alpha: YYYYMMDD-alpha
Beta: YYYYMMDD-beta
Release: YYYYMMDD

Sonderfall

Für den seltenen Fall, dass es mehrere Tags an einem Tag geben muss, wird der Präfix entsprechend angepasst. Daraus ergibt sich folgendes Schema:

Build ohne release Tag: YYYYMMDD.[1-n]-[Anzahl commits seit vorherigem Release]-[Commit-ID]
Alpha: YYYYMMDD.[1-n]-alpha
Beta: YYYYMMDD.[1-n]-beta
Release: YYYYMMDD.[1-n]

Beispiele

Folgendes Beispiel geht davon aus, dass es eine Alpha und eine Beta Version auf dem selben Commit gegeben hat. In der Beta wurde am selben Tag ein massives Problem festgestellt, deshalb gab es eine neue Beta. Diese basiert auf einem neueren Commit und wird später auch so released.

20160130-alpha
20160130-beta
20160130.1-beta
20160130.1

Das nächste Beispiel geht davon aus, dass es auf dem selben Commit eine Alpha, Beta und Stable gibt:

20160130-alpha
20160130-beta
20160130

Noch eine Bitte

Bitte melde dich bei unserer Mailingliste an! Die Infos dazu gibt es unter Kommunikation. Dort gibt es auch Hilfe und Support bei der Installation. Danke!

Siehe auch

Kommandoliste auf den Freifunk-Routern

 

Metainfo