Glasfaser-Verbindung

Aus Freifunk Franken

vom Internetknoten zum Router

Freifunk-Franken hat einen idealen Zugang zum Internet durch die Anbindung von Nürnberg über N-IX an den weltweit schnellsten Zugangsknoten DE-CIX in Frankfurt angeschlossen.

Vom N-IX zum Übergabepunkt

N-IX ist direkt verfügbar im Rechenzentrum Nürnberg. Von dort muss es per Glasfaser zum Übergabepunkt (ÜP), oder alternativ per Freifunk-Richtfunkstrecke (RF). Glasfasern sind mehrheitlich in privater Hand (Telekom, Unitymedia, etc). Vom RZ bis zum ÜP geht eine Verbindung meist über mehrere Teilstrecken, die von den Besitzern gegenseitig und an Provider vermietet werden. Freifunk ist über F3-Netze seit 2016 eigener Service-Provider (ISP).

Am ÜP muss dann oft eine Glasfaser aufgetrennt und eine Spleißbox installiert und einen Abzweig gelegt werden. Eine Spleißbox ist ein Kasten, in dem zwei Enden einer Glasfaser so genau zueinander gelegt werden, dass das Licht weiterläuft.

Vom Übergabe-Punkt ins Gebäude

Vom Übergabepunkt muss meist die Strasse aufgegraben und eine Glasfaser bis zum Gebäude gelegt werden. Das erfordert einen Bauantrag, die Bewilligung und dann entsprechende Tiefbauarbeiten. Das ist zeitaufwändig und teuer.

Im Gebäude endet dann das Providernetz im Kundenendgerät (CPE – customer premises equipment).

Vom Keller zum Router

zum Gateway-Router

Vom Endpunkt im Keller geht eine Glasfaser zum Gateway-Router. Dieser verteilt die Datenpakete (Routing). Darauf läuft auch die Sicherheitssoftware, die Datenströme analysiert, um zum Beispiel Angriffe von außen abzuwehren. Das System ist aus der Ferne wartbar.

zum Switch

Vom Gateway-Router geht es per Glasfaser oder per LAN zum Switch, und von dort per LAN zu den einzelnen Endgeräten. In grösseren Gebäuden geht es vom Switch zu den einzelnen Stockwerken auf einen Stockwerk-Switch und von dort per LAN zu den Endgeräten.

vom Dach weiter per RF

In einem hohen Gebäude kann man natürlich auch aufs Dach, und von dort per Richtfunk weiter zu anderen hohen Gebäuden.

Quelle